Reisebericht Färöer-Inseln
english version below
14/02/2026 : Heute endlich startete mein Foto Abenteuer zu den Färöer-Inseln. Am frühen Morgen startete meine Reise in Richtung Dänemark, von wo ich am nächsten Tag die Fähre Richtung Färöer -Inseln nehmen werde. Ich hatte bereits im November letzten Jahres die Überfahrt mit der Fähre und das Hotel gebucht, deshalb war ich froh, dass es endlich so weit war das Abenteuer in Angriff zu nehmen. Der Weg bis zur dänischen Grenze erwies sich als angenehm, nur am Anfang gab es ziemlich dichten Nebel, und zwei Mal hatte ich etwas Stau wegen Unfällen, im Ganzen gingen mit dadurch ungefähr 45 Minuten verloren, was aber noch akzeptabel war.
Dies ist meine geplante Route zu den Färöer-Inseln
Ich hatte einen Zwischenstopp in Kolding (Dänemark) eingeplant.
An der dänischen Grenze wurde ich leider kontrolliert, und musste mein Taschenmesser abgeben, das ich bei mir trug. Ich hatte mich auch nicht weiter darüber informiert, und dachte auch, dass ein kleineres Taschenmesser nicht illegal sei. Ich hatte aber noch Glück, da der Beamte davon absah mir einen Strafzettel über 10000DKK auszuschreiben. Ab jetzt werde ich mich also jedes Mal darüber informieren, was ich bei meinen Reisen mitführen darf. Schade nur, dass ich das Messer nicht wieder sehen werde.
15/02/2026 : Der zweite Tag begann schon mit einer kleinen Überschwemmung in meinem Badezimmer, da der Abfluss der Dusche verstopft war. Nach dem Frühstück bemerkte ich auch noch, dass ich irrtümlicherweise ein Strafzettel bekommen hatte, obwohl ich mich im Hotel für den Parkplatz registriert hatte. Dann ging die Reise endlich weiter nach Hirtshals, wo ich die Fähre zu den Färöer-Inseln nahm. Nachmittags legten wir ab und die Seereise zu den Färöer-Inseln begann. Das Wetter war eher stürmisch und es gab Wellen bis zu 7 Meter Höhe, das merkte man auch gut auf der Fähre und leider wurde ich seekrank und musste mich nach dem Abendessen übergeben. Während der Nacht wurde der Seegang aber nach und nach ruhiger und zur Frühstückszeit hatte auch mein Magen sich beruhigt. Durch das schlechte Wetter mussten wir über Nacht nahe der Shetland-Inseln verweilen, bis das Wetter besser werden würde. Ich schlief schlecht und mitten in der Nacht brachen wir wieder auf in Richtung Färöer-Inseln. Das Wetter hatte sich nicht wesentlich gebessert und der Wellengang war ähnlich wie am Vortag, deshalb ließ ich das Frühstück sicherheitshalber ausfallen. Durch den Zwischenstopp an den Shetland-Inseln kamen wir nicht wie vorgesehen um 8:30 sondern erst um 15:00 im Zielhafen an.
17/02/2026 : Gleich nach Ankunft, und noch vor dem Einchecken in meinem Hotel, machte ich eine kleine Erkundungstour rund um Thorshavn. Es schneite stark und auch die Straßen waren stellenweise komplett schneebedeckt. Die Straße führte steil Bergauf und schnell hatte ich eine schöne Sicht über den kleinen Fjord. Leider war der Schneefall zu dicht, um ein schönes erste Foto zu machen, aber ich hoffe das in den nächsten Tagen nachholen zu können.
18/02/2026 : Heute, gleich nach dem Frühstück, machte ich mich auf den Weg, um meine ersten Fotos meiner Reise zu machen. Der Himmel war zwar noch komplett mit Wolken behangen und teilweise war dichter Nebel, aber ich war guter Hoffnung, daß die Wettervorhersage stimmen würde und es noch besser werden würde. Nach einigen Kilometern Fahrt Richtung Kvivik rissen die Wolken auf und es gab bestes Licht fürs Fotografieren. Ich blieb an mehreren Plätzen neben der Straße stehen, um die beeindruckende Winterlandschaft zu fotografieren. Mein Plan für heute war nach Norden zum Eidhisflogiv Fjord zu fahren, aber da ich die falsche Ausfahrt genommen hatte, landete ich auf der Insel Vágar, wo es den Sorvágsvatn See, den Múlafossur Wasserfall und die bekannte Felsformation Drangarnir zu fotografieren gibt. Es war also nicht sehr schlimm, daß ich mich verfahren hatte. Das Licht war super und ich genoss das gute Wetter in vollen Zügen. Zuerst war ich am Múlafossur Wasserfall, der sehr beeindruckend ist und erfreulich wenige andere Touristen hier waren. Die Ganze Umgebung ist sehr naturbelassen und verleitet zum Umherwandern, um immer neue Perspektiven zu entdecken. Danach machte ich kurz bei einem Supermarkt Halt, um meinen Essensproviant etwas aufzustocken und entschied mich dann zum Sorvágsvatn zu fahren. Nach einer etwa 3km langen Wanderung kam ich an der bekannten fotogenen Stelle an, wo man glaubt, der See würde über dem Meer schweben, aber es zogen schon dunkle Wolken auf und das Licht war nicht mehr optimal zum Fotografieren. Ich fand außerdem keine gute Stelle, um ein gutes Foto zu schiessen, ich werde versuchen während den nächsten Tagen vielleicht noch einmal hierhin zurückzukommen. Dann wurde es auch schon Zeit zurück zum Hotel zu fahren, um die Speicherkarten zu leeren und die Akkus wieder aufzuladen.
Schneefall am ersten Tag
19/02/2026 : An heutigem Tag fuhr ich dann in die richtige Richtung und gelangte, nach kurzer Fahrt, nach Saksun, einem kleinen Ort, an dem traditionelle Bauernhäuser und eine Kirche stehen. Leider sind die Häuser nur im Sommer zu besichtigen und der ganze Bereich um die Häuser war abgesperrt. Nachdem ich einige Fotos gemacht hatte, machte ich mich auf, um zum Strand von Saksun zu wandern. Vom Parkplatz aus sind es ungefähr 3 Kilometer. Nach dem ersten Kilometer und nachdem ich schon etwas neben den Weg gehen musste, da dieser überschwemmt war, kam ich an eine Stelle, wo das Wasser so hoch stand, daß ein weitergehen unmöglich war. Das Problem hier ist, daß bei Flut, das Meerwasser bis in einen kleinen See hineinläuft, dessen Wasserpegel dann ansteigt und den Weg dann unpassierbar macht. Es sah so aus, als ob das Wasser Richtung Meer fließen würde und, nachdem ich im Internet nachgesehen hatte und mir eine App auf mein Smartphone geladen hatte, wurde dies bestätigt und ich beschloss zu warten, bis das Wasser soweit abgeflossen sei, daß ich weiter gehen konnte. Nach 1,5 Stunden war es dann soweit, der Wasserpegel war so weit abgesunken, dass ich mich über ein paar größere Steine hinweg, zur anderen Seite des Weges hangeln konnte. Der Boden war noch aufgeweicht vom Wasser, aber er war einigermaßen begehbar. Auf dem Weg zum Strand boten sich unzählige Fotomotive. Ich fühlte mich wie in einem fotografischen Wunderland, alle paar Schritte boten sich neue Motive, und daß ich hier ganz allein unterwegs war machte das Ganze noch besser, da niemand Fußabdrücke in den feuchten Sand machen konnte oder mir im Bild stehen würde. Auch das Licht spielte mit und ich genoss es, ganz ungestört unzählige Fotos zu machen. Am Strand angekommen, hatte ich noch ungefähr zwei Stunden, bis die Flut einsetzen würde. Ich bin jedoch schon eher zu meinem Auto zurückgekehrt, um kein Risiko einzugehen, da bei Flut der ganze Strand unter Wasser verschwindet, und man keine Möglichkeit mehr hat zum Parkplatz zurückzukehren. Bei meinem Auto angekommen bereitete ich mir einen Tee zum Aufwärmen und aß ein paar Kekse.
Weg zum Strand von Saksun
Nach meiner Pause beschloss ich noch einen Abstecher nach Tjonuvik zu machen, welches am Eidhisflogvi Fjord liegt. Ich kam schon spät am Nachmittag dort an, und wen wundert es, ich war wieder allein dort und hatte den Strand für mich allein. Die goldene Stunde hatte schon eingesetzt und ich profitierte, so gut wie möglich davon, ehe es zu dunkel wurde um ohne Stativ zu fotografieren. Danach kehrte ich zum Hotel zurück, duschte kurz und gönnte mir ein schönes Steak im Restaurant, um den erfolgreichen Tag ausklingen zu lassen.
20/02/2026 : Heute ist schon der 6. Tag meiner Reise und ich habe noch eine ganze Woche Zeit, ehe es wieder zurück auf die Fähre geht. Ich beschloß es heute etwas ruhiger anzugehen und setzte mir zum Ziel ganz in den Nordwesten der Inselgruppe zu fahren, und zwar in die Nähe von Malinsfjall. Versehentlich nahm ich, im Kreisverkehr im Tunnel, ja im Tunnel, die falsch Ausfahrt und so kam ich auf der falschen Insel heraus. Ich blieb kurz stehen, um kurzerhand eine kleine Planänderung vorzunehmen. Toftir hieß nun mein neues Ziel. Auf einer schmalen Straße fuhr ich hoch zu ein paar Windrädern und einer Windorgel, die dort auf dem Plateau errichtet worden ist. Von hier oben hatte ich eine 360 Grad Übersicht auf die ganze Umgebung. Der Wind blies stark und ich war immer froh, wenn ich wieder im warmen Auto saß, um meine Hände aufzuwärmen.
Nach einer ganzen Weile beschloß ich dann zu meinem ursprünglichen Ziel, Malinsfjall, aufzubrechen. Dort soll es ruhige Küstenstraßen mit schönen Aussichten geben. Obwohl für heute Regen vorhergesagt war, blieb es den ganzen Vormittag schön und ich genoss die atemberaubenden Aussichten der Küstenstraßen in vollen Zügen. Ich ließ an ein paar Stellen, wo es erlaubt ist, meine Drohne aufsteigen. Obwohl das Wetter gut war und die Landschaft schön, kam ich nicht richtig in Fotostimmung, wohlmöglich da der gestrige Tag so außergewöhnlich war. Danach fuhr ich noch nach Múli, einem angeblich verlassenen Dorf. Die Straße dorthin war komplett vereist, dies machte den Weg schon zum Abenteuer.
Abschließend entschloss ich mich noch nach Elduvik zu fahren. Auf dem Weg dorthin gab es plötzlich einen Wetterumschwung und es begann Schneeregen zu fallen. Da trotzdem immer noch die Sonne zwischen den Wolken durchschien ergab dies sehr besondere Bedingungen und schnell nahm ich die Kamera aus dem Rucksack, um diese spezielle Wettersituation in Bildern festzuhalten. Elduvik selbst ist ein eher kleines Dorf, mit einem Stellplatz für Wohnmobile gleich am Strand, der durch dicke runde Steine gebildet wird. Da die runden Steine vom Regen noch naß waren ergab dies wunderbare Reflexionen mit dem Sonnenlicht. Da es mir hier so gut gefiel werde ich in den nächsten Tagen sicher noch einmal vorbeischauen. Danach fuhr ich wieder zurück zum Hotel und ließ den Abend gemütlich ausklingen.
21/02/2026 : Heute Morgen wollte ich an sich den Sonnenaufgang fotografieren gehen, aber der Himmel war komplett zu, deshalb beschloß ich erst nach dem Frühstück aufzubrechen. Zuerst fuhr ich aus Thorshavn heraus, Richtung Nordradalur. Auch hier gibt es ein bekanntes Motiv zu fotografieren, und zwar handelt es sich hier um eine Serpentinenstraße, die sich den Berg hinunter in das kleine Dorf Nordradalur schlängelt. An sich besteht das Dorf nur noch aus zwei Bauernhöfen und einer alten Schule, die aber nicht mehr genutzt wird. Auch hier laufen viele Schafe in den Wiesen umher und grasen glücklich in dieser wunderbaren Natur. Ich versuchte hier meine eigenen Kompositionen zu finden, die der Schönheit dieses Ortes gerecht werden. Nachdem ich fast den ganzen Morgen hier verbracht hatte, wollte ich einen weiteren ikonischen Ort besuchen, den Felsenbogen Drangarnir. Ich musste aber feststellen, daß der Zugang zum Pfad verschlossen ist und man neuerdings einen Guide buchen muß, da der Weg über privates Gelände führt. Ich machte kurzerhand eine Planänderung und fuhr nochmal zum Wasserfall in Gásadalur wo ich schon vor ein paar Tagen war. Man merkt deutlich, daß es wärmer wird und die Schneedecke sich schon weiter zurückgezogen hat. Nachdem ich dort meine Runde gedreht hatte, begab ich mich auf den Rückweg.
Welch schön Aussicht
22/02/2026 : Mit viel Regen hat der heutige Sonntag angefangen. Ich fuhr trotzdem raus, um mein Glück zu versuchen. Im Norden sollte es nicht so viel regnen und richtig, dort war bestes Wetter. Also wieder einmal Glück gehabt dachte ich mir. Leider habe ich mit meinem Auto nicht so viel Glück, da die Motorwarnlampe angegangen ist und die Anzeige mir sagt, dass ich noch 750km fahren kann, bis ich den Motor nicht mehr starten kann. Morgen werde ich dann einmal zum lokalen Autohändler fahren, um zu sehen, ob er etwas für mich tun kann und ob ich so weiterfahren kann. Nichtsdestotrotz, boten sich heute wieder einmal viele Motive und Lichtsituationen auf meinem täglichen Fotoausflug. Ich fuhr wie gesagt nach Norden nach Funningur, dort gibt es eine alte Holzkirche zu sehen die direkt am Meer steht. Die Kirche wird aktuell noch genutzt und ich hatte ein etwas schlechtes Gewissen, als ich merkte, dass ich Fotos während des sonntäglichen Gottesdienstes machte. Danach führte mich mein Ausflug noch weiter nach Norden, nach Gjogv. Dort machte ich Fotos vom natürlichen Hafen, der zwischen zwei Felsen liegt, von der Kirche und ich stieg auch auf die Klippen hinter dem Dorf, um eine bessere Übersicht über die Landschaft zu haben. Nachdem ich einen wärmenden Tee getrunken hatte, fuhr ich zum Strand von Elduvik, aber das Wetter war diesmal nicht auf meiner Seite und es regnete in Strömen. Da das Wetter hier schnell umschlagen kann wartete ich noch einige Zeit, aber diesmal ohne Erfolg. Es ging dann weiter zum Eidhisflogvi Fjord, wo ich schon vor einigen Tagen war, doch auch hier gab es starken Nieselregen und nach ungefähr einer Stunde machte ich mich auf den Heimweg. Nur 3km weiter war wieder bestes Wetter, dies zeigt wieder, wie schnell das Wetter hier ändern kann. Während des ganzen Tages boten sich mehrere Gelegenheiten um gleich neben der Strasse stehen zu bleiben und spontan von den Lichtverhältnissen zu profitieren. Ich hoffe daß das Wetter nächste Woche auch mitspielt und ich noch tolle Fotos machen kann. Vielleicht komme ich ja auch noch dazu Polarlichter zu fotografieren aber bis jetzt sind die Prognosen eher schlecht.
Gestern Nach war ich noch kurz raus, um Polarlichter zu fotografieren, meine App hatte kurzzeitig eine 11%-ige Wahrscheinlichkeit angezeigt und ich riskierte es nochmal raus, zu fahren. Ich fuhr aus Thorshavn hinaus, gleich den Berg hinauf, wo es dunkler ist, und konnte Polarlichter sehen und auch fotografieren. Zwar war es größtenteils nur ein allgemeines grüne Leuchten über den ganzen Himmel verteilt, aber besser als nichts.
Polarlichter am Nachthimmel
23/02/2026 : Begonnen hat der heutige Tag mit der Fahrt zum Autohändler, um nach dem Problem mit meinem Auto zu schauen. Wie ich aber schon befürchtet hatte, haben sie diese Woche keine Zeit, um nach dem Problem zu sehen. Also fuhr ich zurück in mein Hotel, wo ich mir überlegte, was für Alternativen sich in dieser Situation bieten. Ich beschloss, mir für die nächsten Tag ein kleines Auto zu mieten und dann am Sonntag, nach Ankunft der Fähre in Dänemark, in zwei Etappen nach Hause zu fahren in der Hoffnung nicht liegen zu bleiben.
Am frühen Nachmittag bekam ich mein Leihfahrzeug zum Hotel gebracht. Zu meiner Freude hatte ich ein dickes Upgrade bekommen und ich bekam, anstatt eines Kleinwagens, einen mittelgroßen SUV mit erst 100km auf dem Tacho. Nachdem ich meine Sachen eingeräumt hatte und abfahren wollte, gab es schon die nächste Überraschung. Es steckte nämlich ein Nagel im Hinterreifen. Ich rief also gleich den freundlichen Herrn von der Autovermietung an und da er noch in der Nähe war tauschten wir kurzerhand einfach unsere Autos. Nun konnte es endlich los gehen. Ich fuhr zum Wasserfall von Múlafossur, um diesen bei Sonnenuntergang zu fotografieren. Dies gelang auch erstaunlich gut, nach all den Hürden, die ich heute zu überwinden hatte, und als extra gab es hohe Wellen die herrlich an den Felswänden aufschlugen und explosionsartige Wasserspritzer verursachten. In der Hoffnung, dass die nächsten Tage stressfreier ablaufen, setzte ich mich nun in die Lobby vom Hotel, um meine täglichen Erlebnisse in diesem Bricht festzuhalten und ein Glas Wein zu trinken.
24/02/2026 : Heute hatte die Wettervorhersage leider einmal recht. Es war Regen gemeldet worden und was soll ich sagen, es regnete in Strömen, hinzu kommt ein stürmischer Wind mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 90 km/h also keinen optimalen Bedingungen, um draußen zu sein. Ich fuhr trotzdem heute Morgen raus, um vielleicht doch irgendwo ein paar Fotos machen zu können. Leider hatte ich wenig Glück, auf dem ganzen Weg regnete es so viel, daß die Wischer vom Auto es kaum schafften mir eine klare Sicht zu verschaffen und durch den heftigen Wind musste ich aufpassen nicht von den schmalen Straßen abzukommen. Ich stieg nur zwei Mal kurz aus, um doch noch ein paar Bilder zu schießen, und war nach ein paar Minuten schon komplett durchnässt. Gegen Mittag beschloss ich zum Hotel zurückzukehren da es keinen Sinn machte weiter umherzufahren und auf besseres Wetter zu hoffen. Vielleicht gibt es am Nachmittag noch einmal die Gelegenheit, um rauszugehen. Bis dahin kann ich schon einmal meine Fotos sichten die ich bis jetzt gemacht habe und anfangen diese zu sortieren.
25/02/2026 : Gleich nach dem Aufwachen heute Morgen ging ich zum Fenster, um nachzusehen wie das Wetter ist. Es hatte aufgehört zu regnen und die Wolken schienen nicht mehr ganz so dicht zu sein wie gestern. Nach dem Frühstück fuhr ich los, in Richtung Fossá, dem höchsten Wasserfall des Landes. Dieser liegt auf dem Weg zum Eidhisflogvi Fjord, den Ich heute auch nochmal besuchen möchte. Nachdem ich einige Fotos vom Wasserfall und am Strand von Tjornuvik gemacht hatte, beschloss ich weiter nach Molin zu fahren, wo ich gestern schon war aber wegen dem schlechten Wetter nicht von diesem wunderbaren Ort profitieren konnte. Heute waren die Bedingungen dort besser und ich begann sofort zu fotografieren. Ich bewegte mich vorsichtig über die dicken Steine, um nicht hinzufallen, aber ich war leider nicht vorsichtig genug und rutschte auf nassen Algen aus. Ich hatte sehr viel Glück, dass ich mir nicht weh getan hatte und auch meine Kamera nichts abbekommen hat. Ich musste sofort an den Spruch meines Fotoguides denken mit dem ich letztes Jahr unterwegs war, der sagte immer scherzhaft “The Rule N.1 is: Try not to die”. Aber beim genaueren nachdenken, hat er gar nicht mal so unrecht. Als Naturfotograf ist man manchmal Situationen ausgesetzt, die schnell lebensbedrohlich werden können. Sei es, daß man auf einem glatten Stein ausrutscht und sich dabei den Kopf anstößt, einen Abhang herunterfällt, von einem Tier gebissen oder angegriffen wird oder durch einen Wetterumschwung überrascht wird. Man sollte sich also immer dieser Gefahren bewusst sein und vorsichtig handeln.
Nichtsdestotrotz machte ich hier unzählige Fotos, da dieser lang gezogene Strand eine große Fülle an Motiven und Kompositionsmöglichkeiten bereithält. Danach fuhr ich in Richtung Osten, zum nächsten Fjord, dem Funningsfjordur. Auch hier war ich auf meiner Reise schon einmal vorbeigekommen, aber man weiß ja nie was man noch Neues entdecken kann und auch die Lichtverhältnisse sind immer wieder anders. Abschliessend ging es nochmal weiter nach Osten, nach Oyndarfjordur, einem etwas abgelegenen Dörfchen. Ich blieb mehrmals neben der Straße stehen, um die beeindruckenden Wasserfälle zu fotografieren die hier ins Tal rauschen. Dann zogen zügig Regenwolken auf und es begann zu regnen. Da es schon spät geworden war, beschloss ich den Rückweg zum Hotel anzutreten. Mit etwas Glück wird das Wetter, die zwei letzten Tage meines Aufenthalts hier, noch mitspielen und mir schönes Licht zum Fotografieren schenken.
26/02/2026 : Der zweitletzte Tag meiner Reise begann mit gutem Wetter. Ich fuhr heute nochmals zum Sorvagsvatn See hinaus, um dort vielleicht eine bessere Komposition zu finden als bei meinem letzten Besuch. Nach einer kurzen Wanderung von etwa einer halben Stunde kam ich an die Gabelung an der ich letztes Mal nach unten, in Richtung See gegangen war, heute nahm ich den Weg der steil den Berg hinauf ging. Der Wind war stark und da es heute Morgen nur leicht über 0° war, war ich froh meine dicke Jacke dabei zu haben. Fast ganz oben auf der Klippe angekommen, begegnete ich einem Einheimischen, der auch die Aussicht genießen kam. Er fragte mich, woher ich kommen würde, und sagte mir, daß ich gut am Abhang aufpassen solle, da es stellenweise sehr rutschig sei. Erst letztes Jahr seien hier drei Menschen verschwunden. Ich versicherte Ihm daß ich gut aufpassen würde und nach einem kurzen Gespräch machte ich mich weiter zum Gipfel hoch. Oben auf der Klippe hat man eine wunderbare Rundumsicht über das Meer, den See und die umherliegenden Berge. Ich legte gleich meinen Rucksack ab und machte mich ans Fotografieren. Von hier aus hat man auch gleich eine bessere Aussicht über den See, der über einen Wasserfall ins Meer abläuft. Ich war etwa eine halbe Stunde hier oben, als es zu nieseln begann und da der Himmel mittlerweile voller dunkler Wolken war beschloss ich zurück zu meinem Auto zu gehen. Danach fuhr ich Richtung Hotel und machte noch einen kleinen Abstecher an der Serpentinenstraße, die hinunter nach Nordradalur führt. Hier stieg ich aber nur kurz aus, da es mittlerweile regnete, die Sicht nicht mehr gut war, und ich nicht unnötig nass werden wollte. Morgen wird dann mein letzter Tag hier auf den Färöer-Inseln sein, bevor ich morgen Abend die Fähre zurück nach Dänemark nehmen werde.
Sorvagsvatn See
27/02/2026 : Den heutigen Tag startete ich mit einem kurzen Ausflug zum nahe gelegenen Nordradalur. Das Wetter war wechselhaft und von Sonnenschein bis Hagelschauer war alles dabei und das alles bei einer extremen Windstärke. Als ich kurz aus dem Wagen stieg, wurde ich 2-3 Meter weggeblasen, bis ich wieder zum Stehen kam. Es war mir dann doch etwas zu riskant über die losen Steine hinweg bis zum Rand des Abgrunds zu gehen, um vielleicht noch ein paar letzte Fotos zu machen. Ich kehrte dann ins Hotel zurück und machte mich fertig für die Rückreise. Am Abend legte die Fähre mit etwas Verspätung ab und wir begaben uns auf die Reise in Richtung Dänemark.
28/02/2026 : Das Meer war über Nacht erstaunlich ruhig und ich konnte einigermaßen gut schlafen. Ich hoffe, daß dies so bleibt und wir morgen pünktlich in Hirtshals ankommen werden.
01/03/2026 : Gegen 10 Uhr kamen wie in Dänemark an, eine Stunde eher als geplant. Das Meer war auf der ganzen Strecke erstaunlich ruhig, nur sehr selten merkte man ein leichtes Schaukeln auf der Fähre. Darauf folgte eine längere Autofahrt von ungefähr 600km in Richtung Süden. In Soltau, einer Ortschaft zwischen Hamburg und Hannover, habe ich ein Hotel für diese Nacht gebucht. An der Rezeption teilte man mir mit, daß ich der einzige Gast bin und es deshalb Morgen kein Frühstück geben wird. Es konnte ja jetzt nicht alles klappen, das wäre ja zu schön gewesen. Wenigstens ist es dann über Nacht schön ruhig und ich kann morgen schon früh aufbrechen.
02/03/2026 : Am frühen Morgen ging es heute los. Erst einmal ging ich duschen und dann in die Bäckerei gleich gegenüber dem Hotel. Danach packte ich meine Sachen ins Auto und fuhr Richtung Sulzbach zu meiner Werkstatt, um gleich nach meinem Wagen sehen zu lassen. Von dort aus ging es dann in einem Ersatzfahrzeug endlich nach Hause, wo mein Abenteuer am frühen Abend endete.
Alle Fotos und Videos in diesem Blog sind mit meinem Smartphone gemacht und deshalb nicht von besonders guter Qualität. Folgen Sie mir auf meinem Instagram Konto, um mehr Fotos von diesem Abenteuer zu sehen.
Travel report : Faeroe Islands
14/02/2026 : Today, my photography adventure to the Faroe Islands finally began. Early in the morning, I set off for Denmark, where I will take the ferry to the Faroe Islands the next day. I had already booked the ferry crossing and hotel in November last year, so I was glad that the time had finally come to embark on my adventure. The journey to the Danish border proved to be quite pleasant, except for some thick fog at the beginning and two traffic jams caused by accidents, which cost me about 45 minutes in total, but that was still acceptable.
This is my planed route
I have made an overnight stop in Kolding (Denmark)
Unfortunately, I was checked at the Danish border and had to hand over the pocketknife I was carrying. I hadn't checked the regulations and thought that a small pocket knife wasn't illegal. But I was lucky, as the officer decided not to issue me with a fine of 10,000 DKK. From now on, I will always find out what I am allowed to carry with me when travelling. It's just a shame that I won't be seeing the knife again.
15/02/2026: The second day began with a minor flood in my bathroom because the shower drain was blocked. After breakfast, I also noticed that I had mistakenly received a parking ticket, even though I had registered for the car park at the hotel. Then the journey finally continued to Hirtshals, where I took the ferry to the Faroe Islands. In the afternoon, we set sail and the sea voyage to the Faroe Islands began. The weather was rather stormy and there were waves up to 7 metres high, which was very noticeable on the ferry. Unfortunately, I became seasick and had to vomit after dinner. During the night, however, the sea gradually calmed down and by breakfast time my stomach had settled. Due to the bad weather, we had to stay overnight near the Shetland Islands until the weather improved. I slept pretty badly, and in the middle of the night we set off again towards the Faroe Islands. The weather hadn't improved much and the waves were similar to the day before, so I skipped breakfast to be on the safe side. Due to the stopover at the Shetland Islands, we didn't arrive at our destination port at 8 :30 as planned, but at 15 :00.
17/02/2026: Immediately after arriving, and before checking into my hotel, I went on a little exploratory tour around Thorshavn. It was snowing quite heavily and the roads were completely covered in snow in places. The road led quite steeply uphill and I quickly had a beautiful view over the small fjord. Unfortunately, the snowfall was too heavy to take a nice first photo, but I hope to be able to make up for that in the next few days.
18/02/2026: Today, right after breakfast, I set off to take my first photos of the trip. The sky was still completely overcast and there was thick fog in places, but I was hopeful that the weather forecast would be right and that it would improve. After driving a few kilometres towards Kvivik, the clouds broke and there was perfect light for photography. I stopped at several places along the road to photograph the impressive winter landscape. My plan for today was to drive north to the Eidhisflogiv Fjord, but since I took the wrong exit, I ended up on the island of Vágar, where I could photograph Lake Sorvágsvatn, the Múlafossur waterfall and the famous Drangarnir rock formation. So it wasn't too bad that I had lost my way. The light was great and I enjoyed the good weather to the fullest. First, I visited Múlafossur waterfall, which is very impressive and, fortunately, there were few other tourists here. The whole area is very natural and tempts you to wander around to discover new perspectives. Afterwards, I stopped briefly at a supermarket to stock up on food supplies and then decided to drive to Sorvágsvatn. After a hike of about 3 km, I arrived at the well-known photogenic spot where you would think the lake was floating above the sea, but dark clouds were already gathering and the light was no longer ideal for taking photos. I also couldn't find a good spot to take a good photo, so I'll try to come back here again in the next few days. Then it was time to drive back to the hotel to empty the memory cards and recharge the batteries.
Snowfall on the first day
19/02/2026: Today, I drove in the right direction and, after a short journey, arrived in Saksun, a small village with traditional farmhouses and a church. Unfortunately, the houses are only open to visitors in summer and the whole area around them was cordoned off. After taking a few photos, I set off on a hike to Saksun beach. It is about 3 kilometres from the car park. After the first kilometre, and after having to walk a little off the path because it was flooded, I came to a point where the water was so high that it was impossible to continue. The problem here is that at high tide, the sea water flows into a small lake, causing the water level to rise and making the path impassable. It looked as if the water was flowing towards the sea, and after checking the internet and downloading an app to my smartphone, this was confirmed, so I decided to wait until the water had drained away enough for me to continue. After 1.5 hours, the water level had dropped enough for me to climb over a few large rocks to the other side of the path. The ground was still softened by the water, but it was reasonably passable. On the way to the beach, there were countless photo opportunities. I felt like I was in a photographic wonderland, with new subjects appearing every few steps, and the fact that I was here all alone made it even better, as no one could leave footprints in the wet sand or stand in my way. The light was also perfect, and I enjoyed taking countless photos without any distractions. When I arrived at the beach, I still had about two hours until high tide. However, I returned to my car earlier to avoid any risks, as the entire beach disappears under water at high tide and there is no way to return to the car park. When I got to my car, I made myself a cup of tea to warm up and ate a few biscuits.
The way to Saksun beach
After my break, I decided to make a detour to Tjonuvik, which is located on the Eidhisflogvi Fjord. I arrived there relatively late in the afternoon, and unsurprisingly, I was alone again and had the beach all to myself. The golden hour had already begun, and I took advantage of it as much as possible before it got too dark to take photos without a tripod. Afterwards, I returned to the hotel, took a quick shower and treated myself to a nice steak in the restaurant to round off a successful day.
20/02/2026: Today is already the sixth day of my trip and I still have a whole week left before I have to catch the ferry back. I decided to take it a little easier today and set myself the goal of driving to the north-west of the archipelago, near Malinsfjall. I accidentally took the wrong exit at the roundabout in the tunnel, yes, in the tunnel, and ended up on the wrong island. I stopped briefly to make a quick change to my plans. Toftir was now my new destination. I drove up a narrow road to a few wind turbines and a wind organ that had been erected on the plateau. From up here, I had a 360-degree view of the entire surrounding area. The wind was blowing quite strongly, and I was always glad to get back into the warm car to warm my hands.
After quite a while, I decided to set off for my original destination, Malinsfjall. There are supposed to be quiet coastal roads with beautiful views there. Although rain was forecast for today, it stayed fine all morning and I enjoyed the breathtaking views of the coastal roads to the full. I flew my drone in a few places where it was permitted. Although the weather was good and the landscape beautiful, I didn't really get into the mood for taking photos, probably because yesterday had been so extraordinary. Afterwards, I drove to Múli, a supposedly abandoned village. The road there was completely icy, which in itself made the journey an adventure.
Finally, I decided to drive to Elduvik. On the way there, the weather suddenly changed and sleet began to fall. However, as the sun was still shining through the clouds, this created very special conditions and I quickly took my camera out of my rucksack to capture this special weather situation in pictures. Elduvik itself is a rather small village with a parking space for motorhomes right on the beach, which is formed by thick round stones. As the round stones were still wet from the rain, this created wonderful reflections with the sunlight. I liked it so much here that I will definitely stop by again in the next few days. Afterwards, I drove back to the hotel and ended the evening in a relaxed manner.
21/02/2026: This morning, I wanted to go and photograph the sunrise, but the sky was completely overcast, so I decided to set off after breakfast. First, I drove out of Thorshavn towards Nordradalur. There is also a well-known motif to photograph here, namely a winding road that snakes down the mountain to the small village of Nordradalur. The village itself consists of only two farms and an old school that is no longer in use. Here, too, many sheep roam the meadows and graze happily in this wonderful natural setting. I tried to find my own compositions here that would do justice to the beauty of this place. After spending almost the entire morning here, I wanted to visit another iconic location, the Drangarnir rock arch. However, I discovered that access to the path is closed and you now have to book a guide, as the path crosses private land. I quickly changed my plans and drove back to the waterfall in Gásadalur, where I had been a few days earlier. It was clear that it was getting warmer and the snow cover had already receded further. After I had taken a look around, I made my way back.
What an amazing view
22/02/2026: Today, Sunday, started with a lot of rain. I drove out anyway to try my luck. It wasn't supposed to rain as much in the north, and sure enough, the weather there was perfect. So, I thought to myself, lucky again. Unfortunately, I'm not so lucky with my car, as the engine warning light came on and the display tells me that I can only drive another 750 km before I won't be able to start the engine anymore. Tomorrow I will drive to the local car dealer to see if he can do anything for me and if I can continue driving. Nevertheless, today once again offered great motifs and lighting conditions on my daily photo excursion. As I said, I drove north to Funningur, where there is an old wooden church standing right by the sea. The church is still in use and I felt a little guilty when I realised I was taking photos during the Sunday service. Afterwards, my trip took me further north to Gjogv. There, I took photos of the natural harbour nestled between two rocks and the church, and I also climbed the cliffs behind the village to get a better view of the landscape. After drinking some warming tea, I drove to Elduvik beach, but this time the weather was not on my side and it was pouring with rain. As the weather can change quickly here, I waited a while longer, but this time without success. I then continued on to Eidhisflogvi Fjord, where I had been a few days earlier, but here too there was heavy drizzle and after about an hour I made my way home. Just 3 km further on, the weather was fine again, which shows how quickly the weather can change here. Throughout the day, there were several opportunities to stop right next to the road and spontaneously take advantage of the lighting conditions. I hope the weather will be good next week too and that I can take some great photos. Maybe I'll even get to photograph the Northern Lights, but so far the forecasts are rather poor.
Last night, I went out briefly to photograph the Northern Lights. My app had briefly shown an 11% probability, so I risked going out again. I drove out of Thorshavn, straight up the mountain where it is darker, and was able to see and photograph the Northern Lights. Although it was mostly just a general green glow spread across the whole sky, it was better than nothing.
Northern lights during the night
23/02/2026: Today began with a trip to the car dealer to look at the problem with my car. However, as I had feared, they didn't have time to look at the problem this week. So I drove back to my hotel, where I thought about what alternatives were available in this situation. I decided to hire a small car for the next few days and then, on Sunday, after the ferry arrived in Denmark, drive home in two stages, hoping that I wouldn't break down.
In the early afternoon, my hire car was delivered to the hotel. To my delight, I had been given a big upgrade and, instead of a small car, I got a medium-sized SUV with only 100 km on the clock. After I had packed my things and was about to drive off, the next surprise awaited me. There was a nail stuck in the rear tyre. So I immediately called the friendly gentleman from the car rental company and, as he was still nearby, we simply swapped cars. Now I was finally ready to go. I drove to the Múlafossur waterfall to photograph it at sunset. This worked out surprisingly well, considering all the hurdles I had to overcome today, and as an added bonus, there were high waves crashing magnificently against the rock faces, causing explosive splashes of water. Hoping that the next few days would be less stressful, I sat down in the hotel lobby to record my daily experiences in this report and drink a glass of wine.
24/02/2026: Unfortunately, the weather forecast was right today. Rain had been predicted, and what can I say, it was pouring with rain, accompanied by stormy winds of between 70 and 90 km/h – not ideal conditions for being outside. Nevertheless, I drove out this morning to see if I could take a few photos somewhere. Unfortunately, I had little luck. It rained so heavily the whole way that the car's windscreen wipers could barely keep up, and the strong wind meant I had to be careful not to veer off the narrow roads. I only got out twice briefly to take a few pictures and was completely soaked after a few minutes. Around noon, I decided to return to the hotel as it didn't really make sense to continue driving around and hope for better weather. Perhaps there will be another opportunity to go out in the afternoon. Until then, I can look through the photos I've taken so far and start sorting them.
25/02/2026: Right after waking up this morning, I went to the window to check the weather. It had stopped raining and the clouds didn't seem to be as thick as yesterday. After breakfast, I set off for Fossá, the highest waterfall in the country. It is located on the way to Eidhisflogvi Fjord, which I also want to visit again today. After taking some photos of the waterfall and the beach at Tjornuvik, I decided to continue on to Molin, where I had already been yesterday but couldn't enjoy this wonderful place because of the bad weather. Today, the conditions were better, and I immediately started taking photos. I moved carefully over the thick stones so as not to fall, but unfortunately, I wasn't careful enough and slipped on wet seaweed. I was very lucky that I didn't hurt myself and that my camera wasn't damaged. I immediately thought of the saying of my photography guide, with whom I travelled last year, who always jokingly said, ‘Rule number one is: try not to die.’ But on closer reflection, he's not entirely wrong. As a nature photographer, you are sometimes exposed to situations that can quickly become life-threatening. Whether it's slipping on a slippery rock and hitting your head, falling down a slope, being bitten or attacked by an animal, or being surprised by a change in the weather. So you should always be aware of these dangers and act cautiously.
Nevertheless, I took countless photos here, as this long beach offers a wealth of motifs and compositional possibilities. Afterwards, I drove eastwards to the next fjord, Funningsfjordur. I had also passed this place once before on my journey, but you never know what new things you might discover, and the lighting conditions are always different. Finally, I continued east to Oyndarfjordur, a somewhat remote village. I stopped several times beside the road to photograph the impressive waterfalls rushing down into the valley here. Then rain clouds quickly gathered and it began to rain. As it was already quite late, I decided to head back to the hotel. With a bit of luck, the weather will cooperate for the last two days of my stay here and provide me with beautiful light for photography.
26/02/2026: The penultimate day of my trip began with relatively good weather. Today, I drove out to Lake Sorvagsvatn again to see if I could find a better composition than on my last visit. After a short hike of about half an hour, I arrived at the fork where I had gone down towards the lake last time. Today, I took the path that led steeply up the mountain. The wind was quite strong and, as it was only slightly above 0° this morning, I was glad to have my thick jacket with me. Almost at the top of the cliff, I met a local who had also come to enjoy the view. He asked me where I was from and told me to be careful on the slope, as it was very slippery in places. Just last year, three people had disappeared here. I assured him that I would be careful and, after a short conversation, I continued on my way to the summit. At the top of the cliff, you have a wonderful panoramic view of the sea, the lake and the surrounding mountains. I immediately put down my rucksack and started taking photos. From here, you also have a better view of the lake, which flows into the sea via a waterfall. I was up here for about half an hour when it started to drizzle, and as the sky was now full of dark clouds, I decided to go back to my car. Afterwards, I drove towards the hotel and made a short detour to the winding road that leads down to Nordradalur. However, I only got out briefly here, as it was now raining, visibility was poor, and I didn't want to get unnecessarily wet. Tomorrow will be my last day here on the Faroe Islands before I take the ferry back to Denmark tomorrow evening.
Lake Sorvagsvatn
27/02/2026: I started today with a short trip to the nearby Nordradalur. The weather was extremely changeable, ranging from sunshine to hailstorms, all accompanied by extremely strong winds. When I got out of the car for a moment, I was blown 2-3 metres away before I could regain my footing. It was a little too risky for me to walk over the loose stones to the edge of the precipice to take a few last photos. I then returned to the hotel and got ready for the return journey. In the evening, the ferry departed with a slight delay and we set off on our journey to Denmark.
28/02/2026: The sea was surprisingly calm overnight and I was able to sleep reasonably well. I hope it stays that way and we arrive in Hirtshals on time tomorrow.
01/03/2026: We arrived in Denmark at around 10 a.m., an hour earlier than planned. The sea was surprisingly calm throughout the journey, with only the occasional slight rocking of the ferry. This was followed by a long drive of around 600 km southwards. I booked a hotel for the night in Soltau, a town between Hamburg and Hanover. At reception, I was told that I was the only guest and therefore there would be no breakfast in the morning. Not everything could go to plan, that would have been too good to be true. At least it will be nice and quiet overnight and I can set off early tomorrow.
02/03/2026: I set off early this morning. First, I took a shower and then went to the bakery opposite the hotel. After that, I packed my things into the car and drove to Sulzbach to my garage to have my car checked. From there, I finally drove home in a replacement vehicle, where my adventure ended in the early evening.
The photographs and videos in this blog are all taken with my smartphone and therefore not of exceptional quality. Please follow me on my Instagram account, to see all of the pictures I have taken during this adventure.